Unterlegscheiben & Muttern

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Unterlegscheiben & Muttern für sichere Schraubverbindungen

Schrauben und Muttern werden fast immer verwendet, wenn es darum geht, eine sichere Verbindung zwischen zwei Werkteilen herzustellen. Nicht nur in der Industrie, sondern auch bei Heimwerkern gehören sie aus diesem Grund in die Grundausstattung der Arbeitsmaterialien. Um den Druck auf das Werkstück gleichmäßig zu verteilen und es nicht zu beschädigen, brauchen Sie dabei meist nicht nur eine Mutter, sondern auch eine Unterlegscheibe. In unserem Shop für Eisenwaren bieten wir Ihnen unterschiedliche Arten von Unterlegscheiben und Muttern, beispielsweise aus Stahl oder verzinkt. Entdecken Sie das vielfältige Angebot im BayWa Bau- und Gartenmarkt Online-Shop für Eisenwaren.

Unterlegscheiben sorgen für die nötige Druckverteilung

Wollen Sie ein Werkstück mithilfe einer Schraube befestigen, braucht es oft einiges an Kraft und Spannung, um eine sichere Verbindung herzustellen. Besonders bei weichem Material wie Holz kann es dann schnell passieren, dass sich der Schraubenkopf zu sehr ins Material bohrt und durch den Druck des Schraubenkopfes die Oberfläche aufreißt. Hier helfen Unterlegscheiben – auch Beilagscheiben genannt– den Druck auszugleichen und zu verteilen. Da die schmale Scheibe als Zwischenstück vor dem Bohren auf den Schraubenschaft geschoben wird, verhindert sie auch, dass der Schraubenkopf zu tief in das Material eingebohrt wird – ein zusätzlicher Nutzen der Unterlegscheibe.

Nutzen Sie Muttern für eine feste Schraubverbindung

Im Gegensatz zu einer Schraube besteht die Schraubverbindung bei einer Mutter aus einem Schaft mit einem Gewinde und der eigentlichen Mutter, die mit einem passenden Innengewebe versehen ist. Die Mutter wird auf den Schaft aufgeschraubt und bietet so eine zuverlässige Verbindung. Je nach Material ist eine Mutter für unterschiedliche Einsatzgebiete geeignet: Verzinkte Muttern finden oft in Innenräumen Verwendung, während Edelstahlmuttern dank der Korrosionsbeständigkeit auch für den Außenbereich genutzt werden können. In der Elektrotechnik kommen Muttern aus Kunststoff zum Einsatz, da diese keinen Strom leiten.

Jede Mutter hat ihren Zweck

Um mit der Mutter eine zuverlässige Schraubverbindung herstellen zu können, sollten Sie immer den passenden Typ wählen. Die wichtigsten Muttern im Überblick:

  • Flügelmuttern haben an der Oberseite zwei kleine, flügelähnliche Flächen, die ein manuelles Anziehen ermöglichen. Sie werden häufig dort verwendet, wo Muttern häufig gelöst und wieder festgeschraubt werden müssen.
  • Hutmuttern sind als Abschluss für die Schraube gedacht. Sie sind auf einer Seite geschlossen und schützen dadurch die Schraube vor dem Verrosten. Ein weiterer Vorteil ist, dass die scharfen Kanten der Schraube verborgen sind und Sie sich nicht daran verletzen können. Hutmuttern kommen zum Beispiel bei Fahrradventilen oder als Gegenmutter bei Bowdenzug-Seilen zum Einsatz.
  • Vierkantmuttern werden als Einlegemuttern in Spritzgussteilen verwendet oder in ein Gehäuseprofil eingeschoben. Das Gewinde dient dann zum Anschrauben anderer Teile.
  • Sechskantmuttern gehören zu den bekanntesten Muttern. Dank der besonderen Form können sie ganz einfach mit einem Maulschlüssel oder einem Ringschlüssel festgezogen werden.
  • Ringmuttern besitzen über dem Gewinde noch einen festen Ring, durch den einfach Seile gezogen und befestigt werden können. Um die Ringmutter festzudrehen, benötigen Sie zunächst nur Ihre Hände, die den Ring gut greifen können. Zum Anziehen können Sie einen Schraubendreher durch den Ring schieben. Dank der Hebelwirkung wird die Mutter fest auf das Gewinde geschraubt.

So lösen Sie festgerostete Muttern

Hat sich der Rost erst einmal an der Mutter festgesetzt, gibt es unterschiedliche Methoden, um die Schraubverbindung zu lösen. Wichtig dabei ist, dass Sie besonders vorsichtig sind und das Schraubgewinde möglichst nicht abbrechen.

  1. Spray oder spezielle Öle fressen den Rost regelrecht von der Mutter. Dazu müssen Sie die verrosteten Stellen ansprühen und mindestens zwei Stunden einwirken lassen. Lässt sich die Mutter danach nicht ganz ohne Probleme lösen, wiederholen Sie den Vorgang.
  2. Wer auf den Kauf des Öls verzichten möchte, kann es auch mit Cola ausprobieren. Die enthaltene Phosphorsäure hat eine ähnliche Wirkung und löst den Rost von der Mutter. Allerdings müssen Sie dafür die Mutter etwa 24 Stunden mit Cola feucht halten.