Schimmelbekämpfung
Wie vermeide ich Schimmel.
Wer neue Fenster selbst einbaut oder einbauen lässt, wünscht sich natürlich eine lange Lebensdauer. Entscheidend dafür ist die richtige Pflege der Fenster und Rahmen. Wie Sie Ihre Fenster optimal pflegen, erfahren Sie hier.
Auch bei größter Sorgfalt beim Einbau können an Ecken und Kanten Verschmutzungen wie Mörtelreste oder Farbspritzer entstehen. Diese lassen sich jedoch problemlos mit einem feuchten Tuch entfernen. Um die Oberfläche des Fensters während des Verputzens und Ausschäumens zu schützen, sollte das Fensterelement zuvor vollständig abgeklebt werden.
Heutzutage bestehen Fenster aus wetterbeständigem und hochwertigem PVC. Zur Reinigung der Oberflächen genügt eine milde Spülmittellösung, die Sie ganz einfach mit haushaltsüblichen Mitteln herstellen können. Damit lassen sich Verschmutzungen wie Staub oder Regenrückstände problemlos entfernen. Wichtig ist jedoch, dass Sie auf Scheuermittel oder aggressive Chemikalien wie Nitro-Verdünnung, Benzin oder ähnliche Substanzen verzichten, um die Rahmen nicht zu beschädigen.
Damit Beschläge beweglich bleiben und ihre Funktion erhalten, sollten sie einmal jährlich nachgefettet werden. Bewegliche Teile des Beschlags lassen sich mit wenigen Tropfen Öl schmieren, während Verschlussstellen am besten mit säurefreiem Fett oder Vaseline behandelt werden. So bleibt die Funktionsfähigkeit Ihres Fensters langfristig gewährleistet.
Moderne und neu eingebaute Fenster sind so konstruiert und abgedichtet, dass ein natürlicher Luftaustausch kaum noch stattfindet. Daher sind korrektes Heizen und Lüften entscheidend, um Schimmelbildung vorzubeugen und ein angenehmes Raumklima zu schaffen.
Jede Person, die sich in einem Raum aufhält, erhöht die Luftfeuchtigkeit. Auch Pflanzen, Kochen, Putzen oder das Öffnen einer Spülmaschine tragen dazu bei. Viele lassen daher ihre Fenster dauerhaft auf Kipp. Das führt jedoch dazu, dass der Raum auskühlt, die Heizung stärker arbeiten muss und sich Feuchtigkeit an den Wänden niederschlägt – ideale Bedingungen für Schimmel. Statt dauerhaft gekippter Fenster genügt es, einmal täglich gezielt zu lüften und mehrere Fenster gleichzeitig zu öffnen, um einen guten Luftaustausch zu erreichen.
Stoßlüften
Beim Stoßlüften werden die Fenster vollständig geöffnet, während die Türen geschlossen bleiben, um Durchzug und zuschlagende Türen zu vermeiden. In der Regel dauert es 5–10 Minuten, bis die Luft vollständig ausgetauscht und Schadstoffe entfernt sind.
Querlüften
Beim Querlüften werden gegenüberliegende Fenster und Türen komplett geöffnet. So entsteht ein Durchzug, der besonders effizient ist: Schon nach 2–5 Minuten sind die Schadstoffe aus den Räumen entfernt.
Mit einfachen Haushaltsmitteln lassen sich Fenster schnell und streifenfrei reinigen. Mischen Sie dazu etwas warmes Wasser mit einem Schuss Essig oder Zitronensaft – das löst Schmutz und Kalkflecken zuverlässig. Tauchen Sie ein fusselfreies Tuch oder einen Schwamm in die Lösung und wischen Sie das Fenster gründlich ab. Anschließend ziehen Sie das Wasser mit einem Gummiwischer von oben nach unten ab. Für letzte Tropfen eignen sich altes Zeitungspapier oder ein Mikrofasertuch. So bleiben Ihre Fenster sauber und klar.
Für streifenfreie Fenster genügt oft schon warmes Wasser mit einem geeigneten Reinigungsmittel. Zuerst sollten Rahmen und Kanten gründlich gesäubert werden, damit kein Schmutz auf die Scheibe gelangt. Danach wird das Glas gleichmäßig gewaschen und mit einem Abzieher von oben nach unten abgezogen. Wichtig ist, die Gummilippe des Abziehers nach jedem Zug abzuwischen. Verbleibende Tropfen an den Rändern lassen sich anschließend mit einem Mikrofasertuch trockenpolieren. Vermeiden Sie dabei direktes Sonnenlicht, damit das Wasser nicht zu schnell antrocknet und keine unschönen Schlieren entstehen.
Um das richtige Reinigungsmittel für Ihre Fenster auszuwählen, sollten Sie sowohl das Material als auch die Art der Verschmutzung berücksichtigen. Normales Glas verträgt Glasreiniger, mildes Spülmittel oder Essigwasser, während Kunststoff- oder Acrylfenster nur sanfte Reiniger ohne Alkohol oder Ammoniak vertragen. Bei leichtem Staub genügt ein mildes Mittel, während fettige oder kalkhaltige Verschmutzungen spezielle Glasreiniger oder Essiglösungen erfordern. Neue Reinigungsmittel sollten Sie immer zunächst an einer unauffälligen Stelle testen.