Anleitung

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Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf

Wenn die Tage länger und die Sonne wärmer werden, will man am liebsten jede  Minute im Freien verbringen. Aber nur solange es nicht zu warm wird. Es sei denn, man kann auf Balkon und Terrasse selber für kühlenden Schatten sorgen. Das geht für kleinere Flächen mit einem Sonnenschirm oder, wenn alles in den Schatten gestellt werden soll, mit einer Markise. 


Traglast der Wand überprüfen

Bevor Sie loslegen, sollten Sie die Traglast der Wand überprüfen. Klopfen Sie dazu gegen die Hauswand. Ist die Wand hohl bzw. mit einer Wärmedämmung ausgestattet, so müssen Sie spezielle Dübel und Schrauben verwenden, damit die Markise hält. Ist die Wand massiv, kann direkt in den Beton gebohrt werden.

Achten Sie bei einer Deckenmontage darauf, dass Sie die Markise nicht am Rand des Sturzes anbringen. Bei einer Dachsparrenmontage ist es wichtig, einen Abstand der Dachsparrenhalter zum vorderen Ende des Sparrens einzuhalten, um so Risse zu vermeiden. Der ideale Befestigungsgrund ist der Betonsturz des Hauses.

 

Materialien

Wenn dies gewährleistet ist kann es losgehen. Für die Montage benötigen Sie folgendes Werkzeug:

  • Bohrmaschine und passende Bohrer
  • Befestigungsmaterial (welches meist im Lieferumfang der Markise enthalten ist)
  • eine Leiter
  • eine Wasserwage und
  • entsprechende Schraubendreher

Schablone anbringen

Zur Orientierung legen Sie die Markise auf den Boden, unter die Stelle, an der sie angebracht werden soll. Ritzen Sie nun die Kreuzmarkierungen auf der Vorbohrschablone ein und bringen Sie diese mittig ausgerichtet an der Wand an. Nutzen Sie die Wasserwaage, um die Schablone waagerecht auszurichten. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, die Mindesthöhe einzuhalten. Diese können Sie der Aufbauanleitung entnehmen. Achten Sie zusätzlich darauf, dass sich keine Gegenstände im Ausfahrbereich der Markise befinden.


Bohren

Im nächsten Schritt schneiden sie die Folie  an den Stellen auf, an denen die Halter befestigt werden. Achten Sie dabei darauf, dass der Abstand zur Gelenkarmhalterung maximal 20 cm beträgt. Führen Sie nun die Bohrungen durch. Danach können Sie die Schablone wieder abnehmen. 


Markise befestigen

Heben Sie als nächstes die Markise bis zur Halterung an und richten Sie das Ende an den Wandmarkierungen aus. Das Anheben der Markise geht am besten zu zweit. Drücken Sie nun das Tragrohr an das Ende der Halterung und setzen Sie die Halteschrauben in die Halterungen und ziehen diese fest. 

Sollte das Tragrohr nicht leicht in die Halterung hineinpassen, heben Sie die vordere Fallstange vorsichtig an damit die Markise vollständig eingleiten kann. Sollte dies dennoch nicht funktionieren, müssen Sie die Schrauben an der Halterung lösen, um die Halterung mit dem Tragrohr auszurichten. Wenn dann das Tragrohr passt, setzen Sie die Halteschrauben wieder ein und ziehen diese Fest. 

 

Markise entsichern

Entfernen Sie erst nach der Montage der Markise die Verpackungsfolie und die Sicherungspappe an den Gelenkarmen. Entfernen Sie abschließend die Halteriemen. 


Einstellung der Tuchneigung

Unter Umständen müssen Sie die Neigung der Markise nachjustieren. Fahren Sie die Markise dazu vollständig aus. Lösen sie anschließend die beiden Muttern der Klemmschrauben an der Seite der Armhalterung und drehen Sie die Neigungsstellschraube auf der Vorderseite der Armhalterung. Heben oder senken Sie den Arm der Markise zur Vorderstange und stellen Sie so die gewünschte Neigung ein. Ziehen Sie dann zum Feststellen die zwei Muttern wieder an. Das Gleiche müssen Sie nun noch mal auf der anderen Seite wiederholen. Achten Sie dabei darauf, dass der Neigungswinkel der Markise mindestens 14 Grad betragen sollte, damit aufkommendes Regenwasser gut ablaufen kann. Der Maximale Neigungswinkel der Markise beträgt 45 Grad. Aber Achtung, denken Sie auch hierbei immer an die Durchgangshöhe!

Alternativ dazu können Sie auch eine stufenlose Neigungsverstellung anbringen. In diesem Fall kann die Neigung bequem mit einer Kurbel eingestellt werden.