Garten & Freizeit
Häcksler - Sicheres Arbeiten, Pflege & Wartung

Häcksler - Sicheres Arbeiten, Pflege & Wartung



Einleitung

Häcksler leisten das ganze Jahr über praktische Dienste als effiziente Zerkleinerer pflanzlicher Abfälle, denn Schnittgut fällt in jedem Garten an und nimmt dort häufig viel Platz ein.

Nutzen Sie Gartenhäcksler zum Zerkleinern aller anfallenden Grünabfälle – vom Heckenschnitt über Laub und Pflanzenreste bis zum Obstbaumschnitt. Die Gartenabfälle werden so zerkleinert, dass sich das Volumen um ein Vielfaches verringert. Die gehäckselten Pflanzenreste werden in einem Fangkorb oder einer Fangbox gesammelt und können dann ganz einfach in der Bio-Tonne entsorgt oder kompostiert werden.

Der Vorteil vom Kompostieren gehäckselter Gartenabfälle liegt auf der Hand: So sparen Sie nicht nur die Transportwege von Bioabfällen zur nächsten Deponie, sondern erhalten beim Kompostieren auch natürlichen Dünger für Ihren Garten.

Für das sichere Arbeiten mit Ihrem Häcksler sowie dessen Pflege und Wartung haben wir nachfolgend einige Tipps zusammengestellt.

Sicheres Arbeiten

Die meisten Schnittmaßnahmen im Garten fallen im Herbst an, wenn auch das Laub und kleine Äste von den Bäumen fallen. Einfach und schnell geht das Zerkleinern mit einem Häcksler vonstatten, doch die Sicherheit sollten Sie dabei nie außer Acht lassen.

 Am wichtigsten ist Schutzkleidung, die immer mindestens aus Handschuhen und einer Schutzbrille besteht. Sie können somit Schnittverletzungen vorbeugen und sind vor Holzspänen und fliegenden Partikeln sowie Holzstücken geschützt. Gefahr geht auch von zurückschnellenden Ästen aus, die spannungsbedingt großen Schaden an Ihren Augen verursachen können.

Schieben Sie das jeweilige Schnittgut beispielsweise mit dem nächsten Ast tiefer in das Gerät, aber fassen Sie niemals mit der Hand in den Einzug! Achten Sie dabei darauf, dass die beiden Äste nicht gleichzeitig eingezogen werden! Allgemein ist es zu empfehlen, wenn möglich, die unverzweigten Astenden zuerst in die Maschine zu geben.

Den Austrittsschacht sollten Sie immer frei halten und den Fangkorb regelmäßig leeren, damit angestautes Schnittgut das Gerät nicht verstopft. Das kann andernfalls auch schnell zu Überhitzung führen.

Lösen Sie Verstopfungen generell nicht, solange der Häcksler noch läuft. Fassen Sie insbesondere niemals mit Ihren Fingern unten in den Ausfallschacht, bevor der Gerätestecker gezogen ist und die Maschine still steht.

Selbstverständlich sollten Sie darauf verzichten, Schnittgut einzulegen, welches den eingestellten Durchmesser des Häckslers überschreitet. Auf Dauer blockiert das nicht nur die Mechanik oder führt zu verkeilten Messern, sondern kann auch die Lebensdauer Ihres Häckslers verkürzen.

Pflege & Wartung

Um die Lebensdauer Ihres Häckslers zu maximieren und teure Reparaturen zu vermeiden, sind regelmäßige Reinigung und Pflege unverzichtbar. Wenn Sie die nachfolgen Tipps beherzigen, werden Sie lange Freude an Ihrem funktionstüchtigen Gerät haben.

Überprüfen Sie Ihren Häcksler in jedem Fall regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit! Vor jeder Nutzung eines benzinbetriebenen Häckslers sollte außerdem eine Ölstandskontrolle erfolgen.
Eine gründliche Reinigung gemäß Betriebsanleitung sollten Sie nach jedem Gebrauch Ihres Häckslers durchführen, denn dann lassen sich die Reste noch ganz leicht entfernen. Damit bewegliche Teile gangbar bleiben, müssen diese ebenfalls gesäubert werden. Ist eine Schmierung der Lager empfohlen, erledigen Sie das in den angegebenen Abständen. Maßgeblich für diese Wartungsintervalle sind die jeweiligen Herstellerangaben.

Abhängig davon, wie oft Sie Ihren Häcksler nutzen, ist die Häufigkeit des Messerschärfens. Einmal im Jahr sollte das aber mindestens geschehen. Nach dem Einsetzen müssen die Messer auch wieder justiert und mit Öl geschützt werden. Beim Walzenhäcksler muss, für optimale Ergebnisse und anhaltende Funktionstüchtigkeit, anstelle des Messerschärfens die Druckplatte nachgestellt werden.

Ob Sie alle notwendigen Aufgaben selber ausführen wollen und können, hängt unter anderem von Ihrem Geschick und dem vorhandenen Werkzeug ab. Wenn Sie Teile der Wartung nicht alleine durchführen möchten, sind Sie mit einem Fachmann gut beraten. Lassen Sie sich in jedem Fall helfen, bevor Sie mehr Material beschädigen als Sie selber verbessern können.