Blumenzwiebeln

Der BayWa Bau & Garten Gartenkatalog 2020

10 % Rabatt² ab 50 € Einkaufswert im gesamten Gartenmarkt mit Code: GARTEN20B

² Gültig bis 31.05.2020 in der Kategorie Gartenmarkt auf baywa-baumarkt.de. Nicht auf Reduziertes und nicht kombinierbar.

Grundfarbe mehrfarbig
Winterhärte Nein
Lieferung Abholung

1- 1 Artikel von 1 Artikel

Blumenzwiebeln: Bringen Sie Ihren Garten zum Blühen

Blumen bringen Farbe ins Leben und in unseren Garten: Denken Sie nur an den Moment, wenn nach dem grauen Winter die ersten Schneeglöckchen und Krokusse erblühen und den Frühling ankündigen! Die ersten Frühblüher werden gefolgt von Osterglocken, Tulpen und Narzissen, später erfreuen uns Sommerblüher wie Gladiolen, Dahlien und Hyazinthen mit ihrer Blüten- und Farbenpracht. So begleiten uns diese Zierblumen durch die verschiedenen Jahreszeiten hindurch – von den Frühblühern, die den Frühling ankündigen, bis zu den Spätblühern, die bis in den Herbst hinein für Farbe sorgen.

Zwiebelblumen – von frühblühenden Krokussen bis zu spätblühenden Gladiolen

Während viele Zierblumen aus Samenkörnern gezogen werden, zählen Zwiebelblumen zu den Zwiebelgewächsen. Zwiebelblumen werden also nicht in Form von Saatgut ausgesät, sondern als Blumenzwiebeln in die Erde gesetzt. Während die Aussaat von Blumensamen meist im Frühjahr nach dem letzten Bodenfrost erfolgt, sollten Blumenzwiebeln für Frühblüher wie Krokusse oder Tulpen bereits im späten Sommer oder Herbst gesetzt werden. Manche Blumenzwiebeln können auch bis in den November hinein gesetzt werden, allerdings sollte der Boden frostfrei sein. Je nach Zwiebelsorte gibt es hier Unterschiede, daher sollte immer auf die Herstellerhinweise geachtet werden. Viele Blumenzwiebeln sind winterfest und vermehren sich in der Erde. So sorgen sie bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen für blühende Gärten und auch Rasenflächen – manchmal auch an überraschenden Stellen, an denen keine Zwiebeln gesetzt worden sind. Denn gerade Krokusse breiten sich gerne unterhalb von Rasenflächen aus. Da sich die Frühblüher unterirdisch vermehren und bereits wieder verschwinden, bevor der erste Rasenschnitt fällig wird, schaden sie dem Rasen aber nicht und stören auch nicht bei der Rasenpflege. Ein Tipp: Viele Zwiebelblumen wie Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen können nicht nur ins Freiland gesetzt werden, sondern auch in Blumentöpfe. So können Sie mit den schönen Blüten Ihr Heim verschönern und sich den Frühling ins Haus holen. Sind die Blüten verblüht, können Sie die Blumenzwiebeln anschließend ins Freiland setzen. So haben Sie doppelte Freude an den Blumen!

Blumenzwiebeln setzen – Tipps und Tricks

Zwiebelblumen sind sehr pflegeleicht und haben keine hohen Ansprüche. Allerdings sollte der Standort möglichst hell und der Boden nicht zu lehmig sein. Denn bei Staunässe können die Zwiebeln zu faulen beginnen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Blumenzwiebeln auf eine kleine Drainageschicht aus Kieseln und Sand setzen. Übrigens: Zwiebelgewächse sind leider auch bei Wühlmäusen sehr beliebt. Als Schutz können Blumenzwiebeln in einen nach oben offenen Drahtkorb gelegt werden, der nach unten und zu den Seiten hin Schutz vor gefräßigen Wühlmäusen bietet. Als Faustregel beim Setzen von Blumenzwiebeln gilt: Die Pflanztiefe sollte dreimal so tief sein, wie die Blumenzwiebel groß ist, mindestens aber doppelt so tief. Gleiches gilt für den Pflanzabstand. Blumen wie Narzissen, die Feuchtigkeit lieben, sollten nach dem Setzen angegossen werden, da sie dann schneller verwurzeln. Wenn die ersten Blätter sichtbar werden, sollten die Blumen ausreichend gewässert werden. Während Frühblüher wie Krokusse oder Osterglocken und manche Tulpen winterhart sind, gibt es auch empfindliche Zwiebelblumen: Spätblüher wie Dahlien, Begonien oder Gladiolen sind zwar mehrjährig, aber frostempfindlich. Exotische Blumensorten sollten daher im späten Herbst ausgegraben und zum Überwintern dunkel und trocken gelagert werden. Wenn die Blumen verblüht sind, werden oberirdische Stengel auf etwa 10 Zentimeter gekürzt. Dann können die Blumenzwiebeln vorsichtig ausgegraben werden. Erde sollte abgeklopft werden. Um Schimmelbildung zu vermeiden sollten die Zwiebeln zunächst etwa 1 bis 2 Wochen einzeln auf Zeitungspapier ausgebreitet trocknen. Anschließend können Sie die Blumenzwiebeln mit Sand bedecken und kühl, trocken und dunkel lagern. Im Frühjahr, wenn der Frost vorbei ist, können die Zwiebelblumen dann wieder ins Freiland gepflanzt werden.

Nach oben